Alleine in Sydney

Heute haben wir dann tatsächlich auch mal ein klein wenig länger geschlafen. Gegen 10 hab ich mich dann auf den Weg gemacht, Sydney alleine zu erkunden. Andreas war ja schon 3x hier und wollte die typischen Orte, die man normalerweise als Touri besucht nicht nochmal alle abklappern. 

Also führte mich mein erster Stop mit der Bahn nach Milsons Point in dem Stadteil Kirribilli, gegenüber der Oper. Ich wollte vom Kirribilli Point Bilder von Oper und Brücke machen, was mir aber leider nicht gelang. Denn der Kirribilli Point gehört mit zum Anwesen des Genenral Gouverneurs von Sydney und ist damit nicht passierbares Staatsgebiet. Schade eigentlich. 

Dann bin ich eben rechts und links vom Kirribilli Point ans Wasser, aber da sah man leider nicht alles wirklich gut. 



Daher hier mal nur einen Blick vom Beulah Street Wharf auf die Oper. 

Weiter ging es zum Lady Gowrie Lookout. Es ging ein paar Stufen, ähnlich derer auf der chinesischen Mauer, also unterschiedliche Höhe und recht steil, runter zum Wasser. Der Blick ging Richtung Fort Denison, wo früher die Steafgefangenen aufgehängt wurden und hängen blieben, bis die Möwen sie weg gepickt hatten. 



Als nächstes bin ich dann mit der Fähre von Kirribilli Wharf zurück nach Circular Quay. Von da hatte man dann eine schöne Sicht auf Oper, Brücke und Skyline. 







Am Dreh und Angelpunkt angekommen, ging es dann erstmal eine Kleinigkeit beim Vietnamesen essen. Lecker Reispapierrollen mit scharfer Soße. 



Im Anschluss dann, in den ältesten Stadtteil: The Rocks. 

Nach einen lecker Eiskaffee ging es erstmal in das kostenlose Museum, das die Entstehung der Stadt und des Viertels beschreibt. Ist wirklich ganz gut gemacht. 





Danach habe ich mich dann aufgemacht, die Brücke zu bezwingen. Nein, nicht mit dem Bridge Climb, der für ne Menge Geld angeboten wird und man voll aufgerödelt die Harbour Bridge in einer Gruppe hinauflaufen kann. Ich habe mich mit dem Pylon Lookout begnügt. Hier geht’s 200 Stufen im östlichsten Pilon hinauf und man hat eine tolle Sicht auf Oper, Hafen Skyline und Brücke. Und mit 15 A$ kostet es auch nur einen Bruchteil. 







Nachdem ich mich wieder etwas aklimatisiert hatte, bin ich die 1,5 km lange Brücke rübergegangen und war wieder fast an meinem Startpunkt von heute morgen, Kirribilli. 



Diesmal bin ich aber links rum, Richtung Luna Park für einen Blick unter der Brücke durch und in den Vergnügungspark. 





Langsam hatte ich schon keine Lust mehr zu laufen, aber bis zum Abendessen war noch viel Zeit. Also habe ich die Fähre genommen und bin nach Darling Harbour gefahren. An den Ort, wo wir unsere New Years Cruise gestartet haben. 

Von dort ging es dann wieder zu Fuß zurück zu The Rocks, wo ich mir im Brauhaus erstmal ein Bier gegönnt habe. Schon etwas skurril. Vor dem Brauhaus standen 3 Leute und spielten mit Quetsche, Posaune und Trompete deutsche/bayrische Volkslieder, bei 32 Grad. 

Beim Bier kam mir der Gedanke, du könntest Dir ja eigentlich noch ein Hatd Rock Shirt aus Sydney mitbringen. Blöd nur, das das HRC in Darling Harbour ist. Zum laufen hatte ich wirklich keine Lust mehr, also habe ich mal UBER Pool ausprobiert. Das ist die Uber Variante, wo sich mehrere Gäste die Fahrt teilen. 

Das lieg super und ich brauchte auch nur etwa 5€ zahlen, denn der andere Mitfahrer stand nicht am vereinbarten Treffpunkt. 

Nach dieser kleinen Shopping Runde bin ich dann doch wieder zu Fuß zurück Richtung Treffpunkt, also der Dalí Uhr in The Rocks. Der Weg führte über die Pyrmont Bridge, die Darling Harbour und die Piers dort überspannt. 



Vorbei am Queen Victoria Building. Das steht für morgen auf dem Plan. 



Entlang der George Street, auf der aber im Moment viel gebaut wird. Neue Straßenbahn Haltestellen und so...



Hin zu unserem Treffpunkt an der Uhr. Andreas war auch vor der Zeit da, so das wir uns zu unserem vorletzten Abendessen in Sydney mal wieder Fish & Chips gegönnt haben. 

Nach dem Essen gab es dann noch ein paar Bilder bei Nacht von der Oper und der Brücke, auf die wir die ganze Zeit beim Essen geguckt haben. 





Und zu Guter letzt noch der Platz, der die Grenze zu The Rocks und den Quays bildet.






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