Great Ocean Road

Um 6:30 klingelt der Wecker, wir wollten pünktlich unseren Mietwagen an der Hertz Station in der Flinders Street abholen. Nach dem packen und einem schnellen Frühstück im Hotel waren wir dann auch kurz nach 8 beim Mietwagenverleih. Gut das wir so zeitig aufgebrochen sind, die Hütte wurde nach uns gerammelt voll. Nachdem wir unseren Economy Wagen auf einen kleinen SUV upgegradet hatten kamen noch von Seiten Herrz ein paar Upgrades dazu, so das es letztlich ein Toyota RAV 4 geworden ist. 

Andreas ist die erste Strecke gefahren. Kaum waren wir aus Melbourne raus, wurde es immer diesiger, bis hin zu Nebel mit Sichtweiten um die 50 m. 

Unser erster Stop war bei einem Aldi Süd (natürlich), wo wir uns mit Wasser und Chips für die Fahrt eingedeckt hatten. Nach einem weiteren kleinen Kaffeestop ging es dann weiter.





Am Wasser mit dem Wind sah es ein klein wenig anders aus, aber wirklich schön ist was anderes...





Das ist der Memorial Arch, ein Kriegerdenkmal und mehr oder weniger der Anfang der Great Ocean Road, einer traumhaften Küstenstraße. Leider haben wir, wie schon gesagt, davon wenig gesehen.

Was allerdings gut passte, war ein kurzer Stop an einem Rainforrest Walk, den wir auch direkt gegangen sind. Neben Unmengen von Baumfarnen und riesigen Eukalyptus Bäumen gibt es hier im Otway Nationalpark auch fleischfressende Schnecken. Davon haben wir aber nur ein totes Exemplar gesehen. 







So, wie man sich einen Regenwald vorstellt. 

Danach ging es dann zu den 12 Aposteln, verschiedene Sandsteinfornationen die im Ozean stehen. Und wir hatten tatsächlich Glück im Unglück und der Hinmel riss auf. 















Das sieht soweit alles gut aus und ohne vielen Menschen, aber der Schein trügt. Nicht umsonst sind viele Schilder mit chinesischen Schriftzeichen untertitelt...



Unzählige Touristen tummeln sich an den Sehenswürdigkeiten der Scenic Route, und 90-95 % von denen kommen aus Asien. 

Nach dem ersten Spot sind wir dann noch einige weitere abgefahren, leider wurde das Wetter wieder schlechter.

Hier noch ein paar Formationen und Buchten und was die Wellen so geformt haben.















Mittlerweile war es auch schon 17 Uhr durch und wir hatten langsam Hunger, also haben wir beschlossen nach Warrnambool zu fahren und uns dort was zu essen zu suchen. 

Das war der einzig größere Ort, der auf dem Weg lag und wir hatten Glück und haben ein Restaurant gefunden, wo wir lecker Fisch & Chips bekommen haben. 



Weiter führte die Fahrt dann Richtung Halls Gap. Auf dem Weg dorthin haben wir nicht nur das entsprechende Schild, sondern auch noch einige gleichnamige Tiere gesehen 



Weiter ging es auf einer echt einsamen, mehr oder weniger einspurigen Straße. Mitunter hatte sie den Charakter einer Eukalyptus-Allee



Um kurz nach 9 haben wir dann endlich Halls Gap und unsere Unterkunft im Cottage 1 von D‘Altons Resort bezogen. Bei der Ankunft waren 100te Kängurus auf den Feldern und ein paar standen vor unserem Cottage, hüpften aber weg, als wir näher kamen. In den Bäumen war es ohrenbetäubend laut von Vögeln, ich denke es waren Kakadus, oder andere Papageien. 

Ein Känguru konnte ich nach dem Geburtstagsanruf bei Mutter dann doch noch ablichten, im Schein der Autolichter. 







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