Jetzt saßen wir also im Zug nach Brisbane in unseren Premium Economy Seats. Platz und Beinfreiheit war ausreichend vorhanden. Das Entertainment Programm war auch nicht schlecht. Kopfhörer, Nackenkissen und Decken wurden gereicht. Soweit alles Prima. Aber irgendwie konnte man trotzdem sehr schlecht auf den Sitzen schlafen.
Ich habe auf der Strecke eine Doku und einen Film geschaut und ordentlich etwas von meinem Hörbuch geschafft. Dank der Bose Noise Reduktion Lautsprechern habe ich auch nicht so viel von den Durchsagen oder anderen Geräuschen mitbekommen. Trotzallem war die Nacht sehr kurz und wir kamen ziemlich gerädert aber mehr als Pünktlich in Brisbane an. Die Zeit, die wir auf den knapp 1000 Kilometern von Proserpine bis Brisbane wieder reingeholt haben (fast 30 Minuten) wurden den beiden Mädels, die neben uns saßen ein wenig zum Verhängnis. Ein Blick auf die Uhr sagte den beiden, wir haben noch Zeit bis zu unserer Station, also nochmal die Augen zu gemacht. Kurz nach Ihrer Station in Caboolture sind sie aufgewacht und haben bemerkt, das sie hätten aussteigen müssen. Nächster Stop wäre Brisbane gewesen. Aber der Schaffner hat mit dem Lokführer gesprochen und se wurde für die beiden ein außerplanmäsiger Stop am nächsten Bahnhof gemacht und sie kamen schneller wieder zurück. In Deutschland undenkbar, ok, in Deutschland sind die Entfernungen auch nicht so weitläufig.
In Brisbane angekommen sind wir dann erstmal zur Hertz Station gelaufen. Das schöne ist, das man hier auch wieder ein kostenloses City WLAN nutzen kann. Als wir den Wagen hatten, führte uns unser erster Weg zum Lone Pine Koala Sanctuary. Einer Rettungs- und Forschungsstation für Koalas, die sich mittlerweile auch um weitere Tiere kümmert,
Weiter ging es dann mit einer Menge Vögeln, wie dem "Lachenden Hans" oder zig verschiedene Kakadu Arten in verschiedenen Farben und Größen.
Dann kam ein kleines Gehege mit Flughunden:
Die hatten wir ja schon in freier Wildbahn in Cairns in großen Schwärmen über uns herfliegen gehabt.
Weiter ging es dann vorbei an Tasmanischen Teufeln, kleinen, nachtaktiven Beuteltieren mit sehr starken kiefern. Da die aber nur in Betonrühren gepennt haben, gibts hier auch nichts sehenswertes. Ähnlich verhielt es sich mit den Wombats. Wobei ein Tier auf dem Rücken geschlafen doch schon wieder was hatte...
Dann ging es auch irgendwann zu den Koalas. Ich muss aber ehrlich gestehen, das mir die Tiere in freier Wildbahn viel besser gefallen hätten. Ok, zwei Schnabeltiere konnten wir hier aus der nähe hinter dicken Glasscheiben betrachten, aber die wir in den Tablelands gesehen haben, waren mir viel lieber.
Hier also noch zwei Koala Bilder aus dem Sanctuary
Und, JA, man kann sich auch mit einem Koala oder einer Schlange fotografieren lassen. Das kostet nochmal extra Geld und sehr viel Zeit. Die Schlange, um ein Ticket für ein Foto mit dem Tier zu ergattern war irre lang. Ich denke, wir hätten mindestens eine Stunde dafür angestanden und dann nochmal warten, das man endlich mit dem Tier fotografiert werden kann. Auch wenn ich gerne einen Koala auf den Arm genommen hätte, war es mir das warten dann aber wirklich nicht wert!
Dafür habe ich dann wenigstens in Känguru angefasst. Die lagen unter vielen Bäumen im Freigehege und ließen sich von Touristen füttern.
Nach dem Freigehege, wo es auch ein paar Emus gab, sind wir dann noch am Kasuar vorbei. Da wir diesen (Lauf)vogel ja nur auf unzähligen gelben Schildern gesehen haben, kommt hier auch noch ein Bild vom "Gärtner des Regenwaldes", wie der Kasuar auch genannt wird. Den Namen hat er bekommen, weil er die verschiedensten Samen und Früchte im ganzen verschluckt, das Fruchtfleisch verdaut und die Kerne im ganzen wieder ausscheidet und so maßgeblich für die Vielfalt der Pflanzen im Regenwald verantwortlich ist.
Leider hinter Gittern, aber war nicht anders zu haben.
Irgendwann nach ca. 2,5 Stunden hatten wir dann auch genug von eingesperrten Tieren und wir haben uns noch auf einen Lookout zum Mount Coot-Tha. Von hier hat man wirklich einen schönen Ausblick über die Stadt mit Skyline bis hin zur Küste:
Im Anschluss sind wir dann in unsere Unterkunft für zwei Tage gefahren, die Comfort Inn & Suites in Northgate nahe dem Flughafen. In der Stadt gab es nichts mehr, zu annehmbaren Preisen, daher sind wir ein klein wenig außerhalb.
Kaum eingecheckt bin ich auch gleich erstmal auf dem Bett eingepennt. Im Zug war ja für mich nicht wirklich viel mit schlafen.
Abends sind wir noch nach Redcliffe gefahren, etwas nördlich von Brisbane. Auf dem Weg über eine sehr lange Brücke haben wir gesehen, das einige Leute im Watt rumliefen, oder im Flachen Wasser. Allem Anschein nach, gibt es hier weniger Probleme mit Stingern. Und was für uns das angenehmste war, die Luft war erfrischend. nur noch 25 Grad und nicht mehr so feucht. Herrlich!
Auf dem Weg zum Abendessen ging es noch vorbei an einem Riff und der Jetty von Redcliffe
Ich habe auf der Strecke eine Doku und einen Film geschaut und ordentlich etwas von meinem Hörbuch geschafft. Dank der Bose Noise Reduktion Lautsprechern habe ich auch nicht so viel von den Durchsagen oder anderen Geräuschen mitbekommen. Trotzallem war die Nacht sehr kurz und wir kamen ziemlich gerädert aber mehr als Pünktlich in Brisbane an. Die Zeit, die wir auf den knapp 1000 Kilometern von Proserpine bis Brisbane wieder reingeholt haben (fast 30 Minuten) wurden den beiden Mädels, die neben uns saßen ein wenig zum Verhängnis. Ein Blick auf die Uhr sagte den beiden, wir haben noch Zeit bis zu unserer Station, also nochmal die Augen zu gemacht. Kurz nach Ihrer Station in Caboolture sind sie aufgewacht und haben bemerkt, das sie hätten aussteigen müssen. Nächster Stop wäre Brisbane gewesen. Aber der Schaffner hat mit dem Lokführer gesprochen und se wurde für die beiden ein außerplanmäsiger Stop am nächsten Bahnhof gemacht und sie kamen schneller wieder zurück. In Deutschland undenkbar, ok, in Deutschland sind die Entfernungen auch nicht so weitläufig.
Um die Schlange am Eingang zu umgehen, kann man sich an den Automaten davor selbst ein Ticket ziehen. Alles kann hier ganz einfach mit Kreditkarte "getapped" werden, also einfach auflegen und fertig. EFTPOS heißt es hier. Also haben wir uns das Tagesticket für 38A$ gezogen, das am Eingang kurz gezeigt und schon waren wir drin.
Das erste "wilde" Tier, das wir zu Gesicht bekamen war eine Echse, ein Leguan oder so etwas.
Weiter ging es dann mit einer Menge Vögeln, wie dem "Lachenden Hans" oder zig verschiedene Kakadu Arten in verschiedenen Farben und Größen.
Dann kam ein kleines Gehege mit Flughunden:
Die hatten wir ja schon in freier Wildbahn in Cairns in großen Schwärmen über uns herfliegen gehabt.
Weiter ging es dann vorbei an Tasmanischen Teufeln, kleinen, nachtaktiven Beuteltieren mit sehr starken kiefern. Da die aber nur in Betonrühren gepennt haben, gibts hier auch nichts sehenswertes. Ähnlich verhielt es sich mit den Wombats. Wobei ein Tier auf dem Rücken geschlafen doch schon wieder was hatte...
Dann ging es auch irgendwann zu den Koalas. Ich muss aber ehrlich gestehen, das mir die Tiere in freier Wildbahn viel besser gefallen hätten. Ok, zwei Schnabeltiere konnten wir hier aus der nähe hinter dicken Glasscheiben betrachten, aber die wir in den Tablelands gesehen haben, waren mir viel lieber.
Hier also noch zwei Koala Bilder aus dem Sanctuary
Dafür habe ich dann wenigstens in Känguru angefasst. Die lagen unter vielen Bäumen im Freigehege und ließen sich von Touristen füttern.
Nach dem Freigehege, wo es auch ein paar Emus gab, sind wir dann noch am Kasuar vorbei. Da wir diesen (Lauf)vogel ja nur auf unzähligen gelben Schildern gesehen haben, kommt hier auch noch ein Bild vom "Gärtner des Regenwaldes", wie der Kasuar auch genannt wird. Den Namen hat er bekommen, weil er die verschiedensten Samen und Früchte im ganzen verschluckt, das Fruchtfleisch verdaut und die Kerne im ganzen wieder ausscheidet und so maßgeblich für die Vielfalt der Pflanzen im Regenwald verantwortlich ist.
Leider hinter Gittern, aber war nicht anders zu haben.
Irgendwann nach ca. 2,5 Stunden hatten wir dann auch genug von eingesperrten Tieren und wir haben uns noch auf einen Lookout zum Mount Coot-Tha. Von hier hat man wirklich einen schönen Ausblick über die Stadt mit Skyline bis hin zur Küste:
Im Anschluss sind wir dann in unsere Unterkunft für zwei Tage gefahren, die Comfort Inn & Suites in Northgate nahe dem Flughafen. In der Stadt gab es nichts mehr, zu annehmbaren Preisen, daher sind wir ein klein wenig außerhalb.
Kaum eingecheckt bin ich auch gleich erstmal auf dem Bett eingepennt. Im Zug war ja für mich nicht wirklich viel mit schlafen.
Abends sind wir noch nach Redcliffe gefahren, etwas nördlich von Brisbane. Auf dem Weg über eine sehr lange Brücke haben wir gesehen, das einige Leute im Watt rumliefen, oder im Flachen Wasser. Allem Anschein nach, gibt es hier weniger Probleme mit Stingern. Und was für uns das angenehmste war, die Luft war erfrischend. nur noch 25 Grad und nicht mehr so feucht. Herrlich!
Auf dem Weg zum Abendessen ging es noch vorbei an einem Riff und der Jetty von Redcliffe
Da wir, bis auf ein absolut überschaubares Frühstück heute morgen im Zug noch nichts weiter gegessen hatten, ging es in die Australische Steakhouse Kette Hog's Breath. Andreas war nach Fish & Chips, ich brauchte ein bisschen Fleisch und habe mir die 800g Rippchen bestellt mit einem Salat dazu. Low Carb eben ;-) War auch wirklich gut.
Nach dem essen haben wir bei einem kleinen Verdauungsspaziergang noch den Bee Gees Way erkundet. Ein wirklich toll gemachtes Denkmal an die Band, die hier in Redcliffe ihre ersten Schritte begonnen hatte. Viele Bilder aus den Anfängen, Skulpturen der Band, eine Videoinstallation und alles mit verschiedenen Lichteffekten in Szene gesetzt. Überhaupt nicht kitschig oder übertrieben.
Danach ging es dann aber endlich ins Hotel. Der Tag war ja auch lang genug. Doch vor dem Schlafengehen musste noch der Blog vom gestrigen Tag geschrieben werden. Das hat sich mit Bildauswahl und schreiben dann doch wieder ein wenig hingezogen. Deswegen kommt dieser Eintrag auch um einen Tag zeitversetzt.















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