Heute sollte es zum Cape Tribulation gehen. Das ist zugleich unser nördlichster Punkt auf der Australien Tour. Cape Tribulation liegt im Daintree Rainforrest, dem ältesten Regenwald der Erde, älter als der Regenwald im Amazonas.
Doch vor der Schönheit der Natur, hat jemand mal wieder etwas dagegen gehabt das der Tag völlig ohne Überraschungen ablaufen sollte.
Nach dem Frühstück hatte ich ein wenig Zahnschmerzen und es fühlte sich so an, als sei ein Stück von dem Bananenchips aus meinem Müsli zwischen die Zähne geraten. Nach dem Zähneputzen habe ich dann nochmal mit Zahnseide nachgeholfen und Schwups, ist mir die frisch vor der Reise gemachte Füllung rausgeflogen. Mist. Ein kurzer Anruf bei Julia, meiner Zahnärztin in Deutschland (zum Glück war sie um kurz vor 23 Uhr deutscher Zeit noch wach) hat ein wenig Beruhigung gegeben, aber wohl habe ich mich mit dem Krater im Mund auch nicht gefühlt. Also habe ich versucht, eine Zahnarzt zu finden, der mir das riesen Loch stopfen konnte. Die beiden Zahnärzte um das Hotel waren beide restlos ausgebucht. Also beschloss ich, in eine Apotheke zu fahren und mir ein Notfall-Reparaturset für Füllung (ein Tipp von Sandra) zu besorgen. Auch hier gibt es sowas in der Apotheke, nicht nur in Amerika. Die nette Angestellte in der Pharmacy sagte mir aber, ich solle es doch gleich um die Ecke noch einmal probieren. Dort sind 2 Zahnärzte ansässig, vielleicht hat einer von meinen Zeit.
Gesagt, getan und so saß ich dann ca. 10 Minuten später bei Zahnarzt Nummer 2 auf dem Behandlungsstuhl und bekam eine neue Füllung verpasst. Er hat mir anschließend ausführlich erklärt, was er gemacht hat und das es um den Zahn gar nicht gut steht, da er in der Mitte gebrochen ist. Ich hoffe nur, das er bis nächstes Jahr in Deutschland hält. Die Behandlung war mit umgerechnet 60€ auch wirklich sehr günstig, was mich ein wenig überrascht hat.
Nachdem dieses Problem behoben war, ging es dann auch direkt Richtung Norden auf dem Captain Cook Highway bis zur Fähre am Daintree Village. Der Highway war schon wirklich schön anzuschauen, aber nichts zu dem Dschungel der im Anschluss kam. Ab hier waren wir jetzt also im Daintree Rainforrest und bei 36° und annähernd 100% Luftfeuchtigkeit war es auch wahrlich schweisstreibend.
In Daintree Village musste ich mir dann aber auch noch eine Kleinigkeit zu futtern gönnen, war es doch mittlerweile schon 12 Uhr. Und was isst man an der Nordküste von Queensland, wo es viele Salzwasserkrokodile gibt... Einen Croc-Burger! Und der war echt lecker, schmeckte ein bisschen wie Hühnchen ;-)
Nach einem ersten Lookout am Mount Alexandra ging es dann weiter zu dem preisgekrönten Daintree Discovery Center.
Einem wirklich grandiosen "park" mitten im Regenwald. Man kann den Regenwald auf verschiedenen Ebenen begehen. Auf 5 Verschiedenen Wegen, wovon einer ein Turm von 23 m Höhe ist, kann man so jede "Etage" des Dschungels genauestens beobachten und mit Glück sogar Kasuare sehen. Dieses Glück war uns leider nicht vergönnt, aber es war trotzdem toll gemacht und sehr schön.
Anschließend haben wir uns dann entschlossen, bis zum Cape Tribulation zu fahren ohne weiteren Stop. Sonst hätten wir das nicht mehr geschafft, wird es doch um 19 Uhr schon wieder recht schnell dunkel. Am Kap war es wirklich sehr schön. Wir sind einmal den (fast) menschenleeren Strand entlang gegangen. Ins Wasser haben wir uns nicht getraut, ist doch gerade Seewespen Saison. Die entsprechenden Warnschilder stehen, manchmal auch mit Essig zur ersten Hilfe, an jedem Strand hier an der Küste.
Ein kleiner Walkway war hier auch noch zu begehen, wo wir noch einige Stabheuschrecken gesehen haben.
Dann ging es auf dem Rückweg noch den Dubuji-Bordwalk entlang. Ein Traum, wenn man den Dschungel mag. Es ging auf einem behindertengerechten Weg durch Palmen, Baumfarne, Mangroven, Sumpf und Mahagonibäumen durch. Gleich zu Anfang haben wir auch unser heutiges Tier des Tages entdeckt. Eine Spinne in einem Netz. Die Spinne (Weibchen) kann einen Körper von bis zu 45 mm bekommen. Die Beine sind natürlich entsprechend länger. Sie ist für Menschen ungefährlich, aber alleine ihre Größe ist beeindruckend. Dieses Exemplar war ungefähr so groß, wie meine Hand.
Das Netz ist übrigens so stabil, das sie auch kleine Vögel damit fangen kann. In Neu-Guinea haben die Eingeborenen daraus Fischernetze gemacht.
Im Anschluss daran ging es dann aber zurück ins Hotel. Mussten wir doch Bloggen und Duschen. Und das Internet ist hier in unserem wirklich schönen Hotel so langsam, aber das ist es hier wohl überall. Daher hat dieser Blog auch echt wenig Bilder! Wir haben noch so viele weitere gemacht, aber die kriegen wir einfach nicht hochgeladen.
Einen kurzen Stop gab es nur noch bei McDonald, weil wir uns ein richtiges Abendessen heute nicht leisten wollten.
Morgen soll es dann ein wenig ins Outback gehen. Und ein paar Wasserfälle geben, wo man mitunter auch mal ein ein Wasserloch springen kann, ohne gleich von Saltys angefallen zu werden. Ich bin gespannt...
Doch vor der Schönheit der Natur, hat jemand mal wieder etwas dagegen gehabt das der Tag völlig ohne Überraschungen ablaufen sollte.
Nach dem Frühstück hatte ich ein wenig Zahnschmerzen und es fühlte sich so an, als sei ein Stück von dem Bananenchips aus meinem Müsli zwischen die Zähne geraten. Nach dem Zähneputzen habe ich dann nochmal mit Zahnseide nachgeholfen und Schwups, ist mir die frisch vor der Reise gemachte Füllung rausgeflogen. Mist. Ein kurzer Anruf bei Julia, meiner Zahnärztin in Deutschland (zum Glück war sie um kurz vor 23 Uhr deutscher Zeit noch wach) hat ein wenig Beruhigung gegeben, aber wohl habe ich mich mit dem Krater im Mund auch nicht gefühlt. Also habe ich versucht, eine Zahnarzt zu finden, der mir das riesen Loch stopfen konnte. Die beiden Zahnärzte um das Hotel waren beide restlos ausgebucht. Also beschloss ich, in eine Apotheke zu fahren und mir ein Notfall-Reparaturset für Füllung (ein Tipp von Sandra) zu besorgen. Auch hier gibt es sowas in der Apotheke, nicht nur in Amerika. Die nette Angestellte in der Pharmacy sagte mir aber, ich solle es doch gleich um die Ecke noch einmal probieren. Dort sind 2 Zahnärzte ansässig, vielleicht hat einer von meinen Zeit.
Gesagt, getan und so saß ich dann ca. 10 Minuten später bei Zahnarzt Nummer 2 auf dem Behandlungsstuhl und bekam eine neue Füllung verpasst. Er hat mir anschließend ausführlich erklärt, was er gemacht hat und das es um den Zahn gar nicht gut steht, da er in der Mitte gebrochen ist. Ich hoffe nur, das er bis nächstes Jahr in Deutschland hält. Die Behandlung war mit umgerechnet 60€ auch wirklich sehr günstig, was mich ein wenig überrascht hat.
Nachdem dieses Problem behoben war, ging es dann auch direkt Richtung Norden auf dem Captain Cook Highway bis zur Fähre am Daintree Village. Der Highway war schon wirklich schön anzuschauen, aber nichts zu dem Dschungel der im Anschluss kam. Ab hier waren wir jetzt also im Daintree Rainforrest und bei 36° und annähernd 100% Luftfeuchtigkeit war es auch wahrlich schweisstreibend.
In Daintree Village musste ich mir dann aber auch noch eine Kleinigkeit zu futtern gönnen, war es doch mittlerweile schon 12 Uhr. Und was isst man an der Nordküste von Queensland, wo es viele Salzwasserkrokodile gibt... Einen Croc-Burger! Und der war echt lecker, schmeckte ein bisschen wie Hühnchen ;-)
Nach einem ersten Lookout am Mount Alexandra ging es dann weiter zu dem preisgekrönten Daintree Discovery Center.
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| Blick vom 23m hohen Aussichtsturm |
Ein kleiner Walkway war hier auch noch zu begehen, wo wir noch einige Stabheuschrecken gesehen haben.
Dann ging es auf dem Rückweg noch den Dubuji-Bordwalk entlang. Ein Traum, wenn man den Dschungel mag. Es ging auf einem behindertengerechten Weg durch Palmen, Baumfarne, Mangroven, Sumpf und Mahagonibäumen durch. Gleich zu Anfang haben wir auch unser heutiges Tier des Tages entdeckt. Eine Spinne in einem Netz. Die Spinne (Weibchen) kann einen Körper von bis zu 45 mm bekommen. Die Beine sind natürlich entsprechend länger. Sie ist für Menschen ungefährlich, aber alleine ihre Größe ist beeindruckend. Dieses Exemplar war ungefähr so groß, wie meine Hand.
Das Netz ist übrigens so stabil, das sie auch kleine Vögel damit fangen kann. In Neu-Guinea haben die Eingeborenen daraus Fischernetze gemacht.
Im Anschluss daran ging es dann aber zurück ins Hotel. Mussten wir doch Bloggen und Duschen. Und das Internet ist hier in unserem wirklich schönen Hotel so langsam, aber das ist es hier wohl überall. Daher hat dieser Blog auch echt wenig Bilder! Wir haben noch so viele weitere gemacht, aber die kriegen wir einfach nicht hochgeladen.
Einen kurzen Stop gab es nur noch bei McDonald, weil wir uns ein richtiges Abendessen heute nicht leisten wollten.
Morgen soll es dann ein wenig ins Outback gehen. Und ein paar Wasserfälle geben, wo man mitunter auch mal ein ein Wasserloch springen kann, ohne gleich von Saltys angefallen zu werden. Ich bin gespannt...








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