Heute heißt es: Tschüß Tropen. Doch bevor es dann um 18 Uhr soweit ist, haben wir uns zu Weihnachten noch einen Rundflug über die Whitsunday Islands und einen kleinen Teil des Great Barrier Reefs gegönnt.
Wir wurden um kurz nach 10:00 an unserem Hotel Manta Club Croc in Cannonvale abgeholt. Nachdem noch ein paar weitere Passagiere eingesammelt wurden, standen wir vor dem kleine Whitsunday Airport.
Nach der Sicherheitsunterweisung ging es dann raus zum Flugzeug. Wir waren relativ viele Passagiere, aber für die Cesna 208B Grand Caravan war das kein Problem.
Proserpine hat etwas über 4000 Einwohner und lebt hauptsächlich von der Zuckermühle. In der Region wird 94% des gesamten Zuckers für Australien angebaut. Doch jetzt im Australischen Sommer ist noch keine Erntezeit, außerdem war Boxing Day, also der zweite Weihnachtstag und die Geschäfte schließen hier, wie bei uns an Heiligabend bereits Mittags.
Trotzdem war uns beiden klar: Hier möchten wir nichtmal tot übern Zaun hängen...
Im Gegensatz zur Deutschen Bahn kam der Spirit of Queensland fast pünktlich an. Er hatte auf dem Weg von Cairns nach Prosperpine (> 600 KM) nur knappe 10 Minuten Verspätung.
Wir haben schnell unsere Plätze gefunden und dann ging es auch schon los. Auf uns warteten gute 15 Stunden...
Wie das so war, gibts im Blog von morgen.
Wir wurden um kurz nach 10:00 an unserem Hotel Manta Club Croc in Cannonvale abgeholt. Nachdem noch ein paar weitere Passagiere eingesammelt wurden, standen wir vor dem kleine Whitsunday Airport.
Nach der Sicherheitsunterweisung ging es dann raus zum Flugzeug. Wir waren relativ viele Passagiere, aber für die Cesna 208B Grand Caravan war das kein Problem.
Wie man sieht war es in dem Flieger recht eng. Glücklicherweise hatte jeder Passagier ein Fensterplatz, aber in Reihe 3 sind die Tragflächen leider etwas störend. Wettertechnisch hatten wir nur von daher Glück, das es während des Flugs nicht geregnet hat. Die Wolken hingen leider recht tief, aber am Wetter können wir ja auch nichts ändern.
Dann ging der Flug los. Erst über ein paar kleine Inseln und dann über Hamilton Island. Eine Sünde wie ich finde. Auf Hamilton Island ist eine Landebahn für kleine Flugzeuge und jede Menge Hotelbunker entstanden. Die Preise in den Resorts von Interconti &Co. liegen wohl bei 2 - 3.000 A$ pro Nacht und 5 Nächten Mindestaufenthalt.
Auf jeden Fall ging es dann auch zügig weiter und wir überflogen die große Insel Whitsunday Island. Das ist die, wo wir an Heiligabend mit dem Schooner hin gesegelt sind.
Auf dem oberen Bild sieht man die Bucht, in der wir geankert hatten und von wir dann über den Bergrücken zur Aussichtsplattform und dem kleinen Teil vom Strand gegangen sind. Auf dem unteren Bild sieht man den 7 Kilometer langen, feinen weißen Sand, der zu einem der Schönsten Strände der Welt gehört.
Nach den Inseln ging es dann noch raus über das Great Barrier Reef. Auch das sah aus der Luft beeindrucken aus.
Eine Unglaubliche Artenvielfalt ist hier zu finden. 6 der 7 Meeres-Schildkröten Arten, 137 Arten von Haien und Rochen, unzählige Korallen und Fische, Krustentiere und andere Meeresbewohner.
Beim Tauschen und Schnorcheln muss man sehr aufpassen, das man kein Sediment aufwirbelt oder mit Flossen, Flaschen oder anderen Apparaturen die Korallen abbricht. Mittlerweile werden sogar Helikopterflüge ins Riff angeboten. Eine schwimmende Heli-Plattform haben wir aus der Luft auch gesehen.
Das Letzte Bild zeigt das kleine Heart Reef in Form eines Herzen. Daher hat Airlie Beach auch seinen Beinamen Airlie Beach - Heart of the Reef.
Und genau dahin ging es dann auch wieder nach dem kleine Ausflug ans Riff.
Zurück im Hotel haben wir uns noch in die Lobby gesetzt und ein wenig Zeit totgeschlagen.
Da wir schon lange kein Tier des Tages mehr hatten, habe ich einfach eine kleine Springspinne auf meinem Arm fotografiert. Wenn jemand mehr zu dem Tier weiß, kann er gerne einen Kommentar hinterlassen! Sie hat mich nicht gebissen!
Wir mussten das Auto um 16 Uhr am Flughafen in Proserpine (IATA Kürzel PPP) abgeben. Der Flughafen ist aber ne ganze Ecke außerhalb der kleinen 4000 Seelen Ortschaft. Außerdem ging unser Zug mit dem Spirit of Queensland erst um 18 Uhr weiter.
Ein Airport Shuttle Richtung Airlie Beach hat uns dann aber mitgenommen und in Proserpine Station rausgeschmissen.
Wir haben uns wirklich etwas verloren hier gefühlt. Es sah aus, wie in einer Geisterstadt.
Am Bahnhof war keine Menschenseele. Alles war verschlossen. Nach einer viertel Stunde kam dann jemand und ist gemütlich rumgegangen und hatte, Warteraum, Toiletten und auch seinen Ticketschalter aufgeschlossen.
Nachdem wir unser Gepäck aufgegeben hatten, wir brauchten nichtmal den Voucher zeigen, unsere Namen standen auf einer Liste, sind wir ins "Zentrum" gegangen. Die Frage nach dem Zentrum hat beim Bahnhofsmann tatsächlich ein wenig Gelächter erzeugt.
Jedenfalls sind wir einmal die Mainroad runter.
Auf der anderen Seite haben wir dann auch die BP Tankstelle gefunden, an der wir unseren Tank für den Leihwagen gefüllt hatten.
Auf dem Rückweg zur Bahnstation haben wir dann doch noch einen Pub gefunden, der offen war. Hier gab es ein paar Wartebierchen und dann sind wir zum Bahnhof zurück.
Trotzdem war uns beiden klar: Hier möchten wir nichtmal tot übern Zaun hängen...
Im Gegensatz zur Deutschen Bahn kam der Spirit of Queensland fast pünktlich an. Er hatte auf dem Weg von Cairns nach Prosperpine (> 600 KM) nur knappe 10 Minuten Verspätung.
Wir haben schnell unsere Plätze gefunden und dann ging es auch schon los. Auf uns warteten gute 15 Stunden...
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| Ausgetrocknetes Flussbett, da es seit 5 Monaten nicht mehr geregnet hatte. |
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| Abendstimmung aus dem Sprit of Queensland |





















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